Hessenpunkte rot
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Additive Fertigung für die Mobilität [Hessen-Nanotech]

aus der Reihe Material formt Produkt

Datum: Donnerstag, 02. November 2017 - 14:00 Uhr

Ort: Frankfurt am Main
PLZ: 60388
Location: TATCRAFT GmbH
Straße: Gwinnerstraße 42
Ansprechpartner: Nicole Holderbaum
Telefon: +49 611 95017-8634
E-Mail: info@hessen-nanotech.de
Veranstalter :Hessen Trade & Invest GmbH
Internet :www.hessen-nanotech.de/mfp2017


Termin in den eigenen Terminkalender übernehmen Termin in den eigenen Terminkalender übernehmen:

Die Hessen Trade & Invest GmbH lädt Produzenten, Produktentwickler und Mobilitäts-Experten nach Frankfurt ein, um im Rahmen einer Halbtagesveranstaltung den Status quo und die Chancen der Additiven Fertigung für zukünftige Mobilitätslösungen zu diskutieren.

 

Seitdem mittels Laserschmelzen gefertigte Bauteile ähnliche mechanische Festigkeiten aufweisen wie mit konventionellen Produktionstechniken hergestellte, haben additive Fertigungstechnologien ihren Einzug in den Flugzeugbau gehalten. Das Prinzip des schichtweisen Aufbaus durch den Einsatz dieser Technologien ermöglicht die Umsetzung hochkomplexer gewichtsreduzierter Bauteile mit inneren Hohlraumstrukturen. Die Materialien und die Herstellungskosten, die eingespart werden, bieten derart große ökonomische Vorteile, dass die Luftfahrtkonzerne in großem Stil in die Produktion mit additiven Herstellungsmethoden investieren. Neben Strukturbauteilen für den Flügel- und Triebwerksbereich testen Airbus & Co. derzeit die Umsetzbarkeit biomimetischer Aufbauprinzipien und die Herstellung kompletter Funktionssysteme für Kühlung und Hydraulik mit additiven Fertigungstechnologien. 

Anders sieht die Situation in der Automobilindustrie aus. Der hohe Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen sowie die großen Stückzahlen erschwerte bisher die Verwendung additiver Technologien für die direkte Komponentenfertigung. Die sinkenden Kosten für AM-Anlagen, die Möglichkeit zur Integration in die Fertigungssysteme sowie der bevorstehende Wandel in Richtung Elektromobilität führt hier verstärkt zu einem Umdenken. Für die Ersatzteillogistik werden bei Herstellern und Mobilitätsdienstleistern derzeit Systeme entwickelt, die die Potenziale der AM-Produktion ausnutzen sollen. Zudem entstehenden Geschäftsmodelle rund um die Idee der Einzelfabrikation von Mobilitätssystemen: vom individualisierten Fahrrad über 3D-gedruckte Hyperboards bis hin zu autonom fahrenden Shuttlebussen.

Im "Gartner Cycle for emerging technologies" wurde im Jahr 2016 das 4D-Printing als Zukunftstechnologie erstmals genannt, das insbesondere für Mobilitätslösungen große Anwendungspotenziale aufweist. Unter dem Begriff werden 3D-Drucktechnologien mit besonderen Werkstoffen verstanden, die sich nach dem Druckprozess unter Einwirkung von äußeren Einflüssen durch Temperaturveränderung, Feuchtigkeit, Licht oder Magnetfeldern selbsttätig verformen und Funktionen auslösen können. Für die Automobilindustrie werden bereits Konzepte für programmierbare Werkstofflösungen für veränderliche Karosserieelemente getestet.

Vor der Veranstaltung bieten wir zusätzlich interessierten Teilnehmern eine Führung durch den größten Makerspace im Rhein-Main-Gebiet an.



Programm:
 

13:30 Uhr Registrierung
14:00 Uhr Welcome Round-Table
  Jens Krüger, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
  Fabian Winopal, TATCRAFT
 
   
14:15 Uhr Additive Manufacturing in der Automobilindustrie – Evolutionäre und Revolutionäre Pfade
  Dr. Martin Hillebrecht, EDAG Engineering GmbH, Fulda
14:45 Uhr 3D printed light electric vehicles: The future of personal transportation
  Sune Pedersen, Faraday Motion, Berlin
15:15 Uhr Einsatzpotentiale des draht-/lichtbogenbasierten 3DMP®-Prozesses in der Automotive- und Aerospace-Industrie
  Tobias Röhrich, Gefertec GmbH, Berlin
15:45 Uhr Kaffeepause
16:15 Uhr 3D-Druck im zivilen Flugzeugbau: Vom Schleimpilz zur Bionic-Partition
  Peter Sander, Airbus Emerging Technologies & Concepts, Hamburg
16:45 Uhr tbc.
  Sven Gaede, DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Frankfurt
17:15 Uhr Frame One: Die Individualisierung von Fahrrädern mit Hilfe additiver Fertigungsverfahren
  Mervyn Bienek, Felix Pappe, Philip Hunold, Hochschule für Gestaltung, Offenbach
17:45 Uhr 4D-Printing: Anwendungspotenziale für die Zukunft der Mobilität
  Dr. Sascha Peters, HAUTE INNOVATION, Berlin
18:00 Uhr Get-together

Moderation: Dr.-Ing. Carsten Ott, Hessen Trade & Invest GmbH

 

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Sie erhalten per E-Mail eine Anmeldebestätigung. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erfolgt die Zusage vorbehaltlich und in Reihenfolge der Anmeldungen. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2017.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erfolgt die Zusage in Reihenfolge der Anmeldungen. Zur Anmeldung

 



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Additive Fertigung für die Mobilität [Hessen-Nanotech]

aus der Reihe Material formt Produkt

Datum: Donnerstag, 02. November 2017 - 14:00 Uhr

Ort: Frankfurt am Main
PLZ: 60388
Location: TATCRAFT GmbH
Straße: Gwinnerstraße 42
Ansprechpartner: Nicole Holderbaum
Telefon: +49 611 95017-8634
E-Mail: info@hessen-nanotech.de
Veranstalter :Hessen Trade & Invest GmbH
Internet :www.hessen-nanotech.de/mfp2017


Termin in den eigenen Terminkalender übernehmen Termin in den eigenen Terminkalender übernehmen:

Die Hessen Trade & Invest GmbH lädt Produzenten, Produktentwickler und Mobilitäts-Experten nach Frankfurt ein, um im Rahmen einer Halbtagesveranstaltung den Status quo und die Chancen der Additiven Fertigung für zukünftige Mobilitätslösungen zu diskutieren.

 

Seitdem mittels Laserschmelzen gefertigte Bauteile ähnliche mechanische Festigkeiten aufweisen wie mit konventionellen Produktionstechniken hergestellte, haben additive Fertigungstechnologien ihren Einzug in den Flugzeugbau gehalten. Das Prinzip des schichtweisen Aufbaus durch den Einsatz dieser Technologien ermöglicht die Umsetzung hochkomplexer gewichtsreduzierter Bauteile mit inneren Hohlraumstrukturen. Die Materialien und die Herstellungskosten, die eingespart werden, bieten derart große ökonomische Vorteile, dass die Luftfahrtkonzerne in großem Stil in die Produktion mit additiven Herstellungsmethoden investieren. Neben Strukturbauteilen für den Flügel- und Triebwerksbereich testen Airbus & Co. derzeit die Umsetzbarkeit biomimetischer Aufbauprinzipien und die Herstellung kompletter Funktionssysteme für Kühlung und Hydraulik mit additiven Fertigungstechnologien. 

Anders sieht die Situation in der Automobilindustrie aus. Der hohe Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen sowie die großen Stückzahlen erschwerte bisher die Verwendung additiver Technologien für die direkte Komponentenfertigung. Die sinkenden Kosten für AM-Anlagen, die Möglichkeit zur Integration in die Fertigungssysteme sowie der bevorstehende Wandel in Richtung Elektromobilität führt hier verstärkt zu einem Umdenken. Für die Ersatzteillogistik werden bei Herstellern und Mobilitätsdienstleistern derzeit Systeme entwickelt, die die Potenziale der AM-Produktion ausnutzen sollen. Zudem entstehenden Geschäftsmodelle rund um die Idee der Einzelfabrikation von Mobilitätssystemen: vom individualisierten Fahrrad über 3D-gedruckte Hyperboards bis hin zu autonom fahrenden Shuttlebussen.

Im "Gartner Cycle for emerging technologies" wurde im Jahr 2016 das 4D-Printing als Zukunftstechnologie erstmals genannt, das insbesondere für Mobilitätslösungen große Anwendungspotenziale aufweist. Unter dem Begriff werden 3D-Drucktechnologien mit besonderen Werkstoffen verstanden, die sich nach dem Druckprozess unter Einwirkung von äußeren Einflüssen durch Temperaturveränderung, Feuchtigkeit, Licht oder Magnetfeldern selbsttätig verformen und Funktionen auslösen können. Für die Automobilindustrie werden bereits Konzepte für programmierbare Werkstofflösungen für veränderliche Karosserieelemente getestet.

Vor der Veranstaltung bieten wir zusätzlich interessierten Teilnehmern eine Führung durch den größten Makerspace im Rhein-Main-Gebiet an.



Programm:
 

13:30 Uhr Registrierung
14:00 Uhr Welcome Round-Table
  Jens Krüger, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
  Fabian Winopal, TATCRAFT
 
   
14:15 Uhr Additive Manufacturing in der Automobilindustrie – Evolutionäre und Revolutionäre Pfade
  Dr. Martin Hillebrecht, EDAG Engineering GmbH, Fulda
14:45 Uhr 3D printed light electric vehicles: The future of personal transportation
  Sune Pedersen, Faraday Motion, Berlin
15:15 Uhr Einsatzpotentiale des draht-/lichtbogenbasierten 3DMP®-Prozesses in der Automotive- und Aerospace-Industrie
  Tobias Röhrich, Gefertec GmbH, Berlin
15:45 Uhr Kaffeepause
16:15 Uhr 3D-Druck im zivilen Flugzeugbau: Vom Schleimpilz zur Bionic-Partition
  Peter Sander, Airbus Emerging Technologies & Concepts, Hamburg
16:45 Uhr tbc.
  Sven Gaede, DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Frankfurt
17:15 Uhr Frame One: Die Individualisierung von Fahrrädern mit Hilfe additiver Fertigungsverfahren
  Mervyn Bienek, Felix Pappe, Philip Hunold, Hochschule für Gestaltung, Offenbach
17:45 Uhr 4D-Printing: Anwendungspotenziale für die Zukunft der Mobilität
  Dr. Sascha Peters, HAUTE INNOVATION, Berlin
18:00 Uhr Get-together

Moderation: Dr.-Ing. Carsten Ott, Hessen Trade & Invest GmbH

 

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Sie erhalten per E-Mail eine Anmeldebestätigung. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erfolgt die Zusage vorbehaltlich und in Reihenfolge der Anmeldungen. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2017.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erfolgt die Zusage in Reihenfolge der Anmeldungen. Zur Anmeldung

 



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