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Neue Partner stärken H2BZ-Initiative Hessen

Continental und GFW engagieren sich in der H2BZ-Initiative Hessen



Wiesbaden, 04.04.2017 - Der Vorstand der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen) begrüßt den Beitritt zweier neuer Mitgliedsunternehmen. Continental Teves AG & Co. oHG und GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen GmbH & Co. KG stärken mit ihrem Engagement seit März 2017 die Aktivitäten der Initiative.

Die Initiative bündelt den Einsatz von Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und unterstützenden Personen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Über 70 Mitglieder bilden die Basis für ein funktionierendes Kompetenznetzwerk. Bereits im Jahr 2016 konnte die H2BZ-Initiative Hessen eine Reihe neuer Mitglieder begrüßen. Nun sind Ende März 2017 Continental und GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen dem Netzwerk beigetreten.

Brennstoffzellentechnologie als ein wichtiges Thema

Dr. Markus Ochs, Projektleiter Elektromobilität bei Continental erläutert die Motivation des Unternehmens, sich in diesem Netzwerk und Technologiebereich zu engagieren: „Wir wollen die technologischen Entwicklungen rund um Brennstoffzellen als Antriebs- und Energielösung in einem starken Cluster bündeln, die richtigen Partner für künftige Entwicklungsschritte finden und Hessen als strategische Region für die BZ-Anwendungen stärken.“ Das Technologieunternehmen Continental bietet mit seinem breiten Spektrum an Technologien für die Mobilität von morgen eine Vielzahl von Schnittstellen zum Thema Brennstoffzelle. Dr. Ochs betont, dass „aus der Thematik interessante technologische Anforderungen für verschiedenste Bereiche unseres Unternehmens hervorgehen.“

Die Energiewende braucht Speicherlösungen

Jürgen Fuhrländer, Geschäftsführer der GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen, schildert die Beweggründe seines Unternehmens, das als Kerngeschäft die Erzeugung von sauberer, grüner Energie betreibt: „Zunächst hatten wir stets nur die Betrachtung der Energieerzeugung selber in den Vordergrund der Energiewende gestellt. Nun kristallisiert sich seit geraumer Zeit heraus, dass es sicher ohne Speicherung oder die Erzeugung von Kohlenwasserstoffgas keine uneingeschränkte Akzeptanz und auch keine vollumfängliche Wende in der Energieversorgung geben kann.“ Er sieht derzeit auch noch ungelöste Problemstellungen. „Jedoch ist die Zeit längst reif, neue Technologien im Bereich erneuerbarer Energie soweit zu qualifizieren und voranzubringen, dass sie zu einem wesentlichen Bestandteil der gesamten Energieversorgung werden und wirtschaftlich erzeugt, gehandelt und genutzt werden können“, ist Fuhrländer überzeugt. Von der Mitgliedschaft in der H2BZ-Initiative Hessen erhofft sich die GFW einen intensiven Erfahrungsaustausch, um Projekte zielgerichtet angehen zu können, die bereits seit einiger Zeit geplant sind. Fuhrländer fasst zusammen: „Aus Wunschdenken soll Realität werden!“

Anforderungen wachsen mit dem Ausbau der Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen

„Die neuen Partner stärken die H2BZ-Initiative Hessen. Die Anforderungen an die Zulieferindustrie wachsen mit dem Ausbau der Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen. Continentalstellt sich dieser Herausforderung als Zulieferer der Automobilindustrie wie auch im Non-Automotive-Geschäftsfeld, z. B. dem Schiffsbau. Gerade hier wird intensiv nach alternativen Antrieben geforscht“, erläutert Dr. Heinrich Lienkamp, Vorstandsvorsitzender der H2BZ-Initiative Hessen.

Grüner Wasserstoff für saubere Elektromobilität

Die Technologie bietet einen besonders nutzbringenden Beitrag zum Klimaschutz, wenn es sich um „grünen Wasserstoff“ handelt. Dr. Lienkamp ist daher erfreut, dass mit der GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen ein weiteres Unternehmen aus diesem Geschäftsfeld die Initiative stärkt. Er erläutert: „Strom aus volatilen Energiequellen wird verbrauchernah genutzt. Überschüsse werden durch Elektrolyse in grünen Wasserstoff gewandelt und stehen so zum Beispiel für die Betankung von Brennstoffzellenbussen für den öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung. Dies ist nur eines der vielen Anwendungsbeispiele, die in den Arbeitskreisen der H2BZ-Initiative Hessen initiiert werden.“

>>> Continental Teves AG & Co. oHG

>>> GFW Gesellschaft für Windenergieanlagen GmbH & Co. KG