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Wasserstoff

H2_Elemententafel HA

Wasserstoff (H2) ist ein Energieträger. Auf der Erde liegt er grundsätzlich in chemischen Verbindungen wie Wasser, Kohlenwasserstoffen und anderen organischen Verbindungen vor. Aus diesen chemischen Verbindungen kann er extrahiert werden. Wasserstoff ist dann ein sehr leichtes Gas, das sich rasch mit der Umgebungsluft mischt. Bei der kontrollierten Reaktion mit Sauerstoff in der Brennstoffzelle entstehen Strom, Wärme und Wasser.

Wird reiner Wasserstoff in Brennstoffzellen-Systemen verwendet, entstehen lokal keinerlei Schadstoffe. Selbst beim Einsatz von Erdgas oder Methanol, aus denen mit Hilfe eines Reformers Wasserstoff für die Brennstoffzellen erzeugt wird, fallen wesentlich niedrigere CO2-Emissionen als bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen an. Darüber hinaus hat Wasserstoff den Vorteil, dass er beispielsweise aus Wasser überall dort erzeugt werden kann, wo er benötigt wird. Anders als fossile Energien ist Wasserstoff damit nicht an bestimmte geografische Vorkommen gebunden.

Wasserstoff wird seit Jahrzehnten großtechnisch hergestellt und unter anderem in der Lebensmittelindustrie (bei der Herstellung von Fetten) eingesetzt. In der  chemischen Industrie fällt er darüber hinaus als Nebenprodukt an. Dieser Nebenprodukt-Wasserstoff steht kurzfristig für die Verwendung in Brennstoffzellenanwendungen zur Verfügung.

Die Verwendung von Wasserstoff als Energieträger in Massenmärkten wie Verkehr und Energieversorgung ist dagegen relativ neu und stellt andere Anforderungen an Herstellung, Verteilung und Nutzung des Energieträgers.

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