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Stationäre Anwendungen

Im stationären Bereich wird die Brennstoffzelle zur dezentralen Strom- und Wärmeversorgung eingesetzt. Für die Energieversorgung von Ein- und Mehrfamilienhäuser kommen kleine Anlagen im Leistungsbereich von 1 bis 10 kW (elektrisch), für die Strom- und Wärmeversorgung von Industrieanlagen, Krankenhäusern und anderen großen Gebäuden kommen Heizkraftanlagen im Leistungsbereich von 100 kW bis 1 MW (elektrisch) zum Einsatz. Um das etablierte Verteilernetz nutzen zu können, wird als Brennstoff vorwiegend Erdgas verwendet.

Im Bereich der Kleinanlagen gibt es vor allem in Deutschland und Japan umfangreiche Feldversuche. In Deutschland werden in den kommenden Jahren im Rahmen des Förderprogramms Callux mehrere Hundert Heizgeräte und -anlagen installiert und im Alltag getestet. Die Großanlagen sind dagegen nahezu marktreif und zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung bereits vielfach im Einsatz. Sie benötigen allerdings noch eine zielgerichtete Markteinführungsunterstützung. Callux ist der bundesweit größte Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten fürs Eigenheim und Teil des Nationalen Innovationsprogramms (NIP) Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

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