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Geschichte

Portrait Schoenbein HADas Funktionsprinzip der Brennstoffzelle - also die Erzeugung von Strom durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff - wurde 1838 von Christian Friedrich Schönbein an der Universität Basel entdeckt. Sir William Grove griff den Ansatz Schönbeins auf und präsentierte 1839 die erste Brennstoffzelle, die er als „Gasbatterie“ bezeichnete.

Obwohl das Potential der Brennstoffzelle gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Wissenschaft erkannt wurde, dauert es bis nach dem zweiten Weltkrieg als Francis Bacon in ersten Forschungsarbeiten das Modell einer alkalischen Brennstoffzelle entwarf. In den 1960er Jahren kamen alkalische Brennstoffzellen in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Ab den 1990er Jahren griff die Industrie die Brennstoffzelle verstärkte in ihren Entwicklungsarbeiten auf, insbesondere im Bereich der Antriebe und der Kraft-Wärme-Kopplung in der Kraftwerks- und Hausenergie. Auch im Bereich der Konsumelektronik wird der Einsatz der Brennstoffzelle vorangetrieben. Seit Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts rückt die BZ- und H2-Technologie immer mehr in den Fokus der Fahrzeug- und Kraftwerkshersteller. Die Entwicklung serienreifer Anwendungen läuft auf Hochtouren und erste Produkte sind für die Zeit ab 2015 angekündigt.
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