Hessenpunkte rot
www.h2bz-hessen.de
Mikro-KWK Cover gross

Stationäre Brennstoffzellen-Systeme zur kombinierten Erzeugung von Strom und Wärme können klassische Heizungsanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern ersetzen und zudem dazu beitragen, den benötigten Strombezug aus dem öffentlichen Netz durch die eigene Stromeigenerzeugung zu minimieren.

Der Nationale Entwicklungsplan NEP 3.0 definiert für diesen Einsatzbereich einen typischen Leistungsbereich der Brennstoffzellen-Systeme zwischen 1 bis 5 kWel. Heute werden stationäre Brennstoffzellensysteme vor allem für eine Versorgung mit Erdgas entwickelt. Dadurch kann die bestehende Erdgas-Infrastruktur genutzt und konventionelle Heizanlagen einfacher ersetzt werden. Mittelfristig ist auch der Betrieb von Brennstoffzellen mit Biogas oder flüssigen erneuerbaren Brennstoffen möglich. Langfristig können stationäre Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung auch direkt mit Wasserstoff betrieben werden.

Für den Markt der Hausenergieversorgung werden, vor allem in Deutschland und Japan, erdgasversorgte PEM- und SOFC-Brennstoffzellenheizsysteme entwickelt. Aktuell wird in Deutschland die Markteinführung vorbereitet und über verschiedene Programme gefördert.

Ziel ist es, Brennstoffzellenheizgeräte ab dem Jahr 2020 in Deutschland wettbewerbsfähig für den Massenmarkt zu machen.

Bereits heute sind ca. 500 Brennstoffzellenheizgeräte deutschlandweit von unterschiedlichen Herstellern als Demonstrationsanlagen installiert. Hersteller wie Viessmann Werke GmbH & Co. KG und Ceramic Fuel Cells GmbH bieten nun erste kommerzielle Anlagen am Markt an.

Förderung durch das Land Hessen

Die hessische Landesregierung verfolgt das Ziel, innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (mit Brennstoffzellen) bei der Marktintegration zu unterstützen und fördert die Anschaffung einer solchen Anlage mit einem Investitionszuschuss.

Auch Gasversorgungsunternehmen, wie die hessische Gas-Union GmbH, haben ein Interesse an der neuen Technologie und unterstützen die Einführung der Brennstoffzellenanlagen als Projektpartner. Die konkreten Anwendungsfelder und die entsprechenden technischen Details der diesem Förderangebot zu Grunde liegenden KWK-Anlagen sind den jeweiligen Informationsbroschüren der Firmen zu entnehmen.

Der Weg von Antrag bis Inbetriebnahme einer Brennstoffzellenanlage und der Rechnungsstellung können Sie dem folgenden Dokument entnehmen: Flyer Mikro-KWK-Förderung

Links:

Energieland Hessen

Hersteller kommerzieller Brennstoffzellen-Heizgeräte:
Viessmann - Vitovalor-300P
Ceramic Fuel Cells - BlueGen

Artikel dem Infokorb hinzufügen
www.h2bz-hessen.de

Einsparungen mit Mikro-KWK-Anlagen

Welche finanziellen Einsparungen und Anreize bei der Nutzung einer Mikro-KWK-Anlage mit Brennstoffzelle möglich sind, ist den folgenden Seiten zu entnehmen:

BHKW-Infothek: Diese Seite zeigt die Einsparungen aus dem vermiedenen Stromkauf auf und gibt einen Überblick über die möglichen Einnahmen aus der Vergütung des eingespeisten Stroms.

dena: Auf dieser Seite werden die Förderinstrumente für Strom und Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen tabellarisch aufgelistet.

Artikel dem Infokorb hinzufügen
www.h2bz-hessen.de

Video zur Pressekonferenz

Pressekonferenz zur Bekanntgabe des hessischen Förderprogramms von Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit Brennstoffzellen