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FZ_Clarity_Illustration von Honda

Die Brennstoffzellentechnologie als Säule der Elektromobilität eröffnet eine viel versprechende Möglichkeit, die CO2-Emissionen des Verkehrs entscheidend zu verringern sowie die Abhängigkeit von auf fossilen Energiequellen basierenden Kraftstoffen durch den Einsatz von Wasserstoff deutlich zu reduzieren. Gemäß den Ergebnissen des EU Förderprojekts HyWays (Hydrogen Energy in Europe) könnte der konventionelle Kraftstoffverbrauch für den Straßenverkehr in Europa durch die Einführung von Wasserstoff bis zum Jahr 2050 um 40 % gesenkt werden.

Namhafte Hersteller in Europa, den USA und Asien arbeiten an Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb. Inzwischen werden weltweit kleine Fahrzeugflotten aus Pkw und Bussen im Alltag erprobt. Die Automobilhersteller Opel/General Motors, Daimler, Honda und Toyota haben im Rahmen von Kooperationsprojekten bereits ausgewählten Pilotkunden Brennstoffzellenfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Damit sollen Betriebserfahrungen mit den Fahrzeugen gesammelt und Know-how für die Serienfertigung von Brennstoffzellenfahrzeugen aufgebaut werden.

Voraussetzung für den kommerziellen Erfolg von Brennstoffzellenfahrzeugen ist neben dem serienreifen Brennstoffzellenantrieb ein flächendeckendes Wasserstoff-Tankstellennetz. Es muss parallel aufgebaut werden. In Hessen wurde im Rahmen des durch die EU geförderten ZeroRegio-Projekts eine Wasserstofftankstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Industriepark Frankfurt-Höchst installiert. Dort können Brennstoffzellenfahrzeuge sowohl flüssigen als auch gasförmigen Wasserstoff bis zu einem Druck von 700 bar tanken.

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